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Barsaive - Der Aufbruch » Passive Charaktere » S'hai Miriskaro T'hara » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
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28.09.2006, 11:07 Uhr
Thara

Avatar von Thara
Rasse: T'skrang
Disziplin: Schütze
Kreis: 1

~~~Beschreibung~~~

Rasse: T'skrang

Name: S'hai Miriskaro T'hara
Alter: 17
Geschlecht: weiblich
Größe: 185cm
Gewicht: 89kg
Hautfarbe: Blau-grün
Augenfarbe: dunkelblau
Äußere Merkmale: Mittelgroßer Knorpelkamm von Kopfoberseite bis Nacken


~~~Disziplin~~~

Schütze

Kreis 1
Blattschuss
Hieb Ausweichen
Karmaritual
Kompasspfeil
Magische Markierung
Projektilwaffen


~~~Ausrüstung~~~

1 Abenteuerpaket
(Rucksack, Schlafsack, Feuerstein, Fackel, Wasserbeutel, Grosser Sack, Seil)

127 Silberstücke


~~~Waffen und Rüstung~~~

1 Gehärtetes Leder (5)
1 Langbogen (4)
40 Pfeile


~~~Geschichte~~~

Mein Name ist S’hai Miriskaro T’hara. Viele denen das zu kompliziert ist, nennen mich nur bei meinem Eigennamen: T’hara. Ich bin eine T’skrang geborenen in einem kleinen Dorf namens Ts’karok am Südlauf des Schlangenflusses, zwischen den Servos-Dschungel und der Stadt Travar. Byros nennt sich der Fluss, der am Fuße der Drachenberge entspringt und am Haus K’tenshin in den Schlangenfluss mündet. Dies ist der Fluss an und in dem mein Niall lebt. Glücklicherweise gehörte meine Familie keinem Aropagoi an und solange das Haus der 9 Diamanten noch nicht erwacht ist wird mein Niall noch frei vom Einfluss der größeren Häuser sein.
Man erzählte mir, dass unser Dorf schon kurz nach der Plage, ehe ich geschlüpft bin und sich nur wenige trauten ihre sicheren Kaers zu verlassen eine beliebte Zwischenstation für Händler war, die zwischen dem Schlangenfluss und Travar reisten.
Dies hat sich bis heute nicht geändert. Inzwischen lebt mein Dorf von jenen, die eine Flussfahrt von oder nach Travar suchen, denn die solange das Haus K’tenshin noch schläft sind wir die einzige Verbindung vom Südlauf der Schlange nach Travar.
Ich wuchs also in einem Dorf auf, das von der Fischerei und von der Arbeit auf den Flussschiff lebte und so dauerte es nicht lange bis ich meine eigene Erfahrung mit diesen Schiffen machen sollte. Zuerst wurde ich nur damit beauftragt Seile zu knüpfen, Netze auszubessern und Körbe zu flechten, da ich erst durch kaissa richtig an Bord der Schiffe arbeiten durfte. Täglich fuhr ein Schiff nach Travar, eines kehrte von Travar zurück und ein drittes brachte die Passagiere zum Südlauf des Schlangenflusses. Immer wenn eines unserer Schiffe anlegte, wurde es jubelnd empfangen und die Possen und Kunststücke der T’skrang Matrosen beeindruckten mich. Später, als kaissa immer näher rückte und ich schließlich meinen Namen wählen und als khamorro ab Bord der „Blauen Seeschlange“ arbeiten dufte, sollte mir diese Faszination schnell abhanden kommen.
Schon in den ersten Tagen musste ich erfahren; dass die Akrobatischen Einheiten und das Gelächter beim Anlegen nur zur Schau-Stellung war. Zwar hatten die meisten Matrosen Spaß an der Arbeit, doch sie schwangen sich nicht ständig hin und her und sangen Lieder, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Ihre Arbeit nahmen sie sehr ernst, so ernst, dass kaum noch Zeit für eigenen Vergnügen blieben. Tatsächlich erfuhr ich, dass das Anlegen, die einzige Möglichkeit war, sich zwischendurch mal etwas auszutoben, denn Disziplin war das schärfste Gesetz an Bord. Disziplin und Loyalität gegenüber dem Kapitän und dem Schiff.
Die Arbeit auf dem Schiff war schwer und es schien ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, die neuen Deckschrubber so oft wie möglich zu ärgern. Ich weiß nicht, welchen Zweck die Matrosen mit ihren Neckereien verfolgten. Vielleicht wollten sie uns abhärten, vielleicht fehlte es ihnen aber auch nur an Unterhaltung; denn ich stellte schon bald fest, dass Leben an Bord eines Schiffes nicht nur anstrengend war.
Nachdem ich mein Jahr als „Deckschrubber“ auf der „Blauen Seeschlange“ hinter mich gebracht hatte, gab man mir eine Arbeit als Aufseher. Das hört sich im ersten Moment spannender an als es tatsächlich ist. Als Aufseher hatte ich nämlich lediglich die Aufgabe die Warenbestände zu überprüfen; nachzusehen ob sich nicht irgendwelche blinden Passagiere an Bord befanden und, und das war das Schlimmste von Allem, das Schiff zu überwachen, wenn es in Travar angelegt hatte und die Waren und Passagiere wechselten. Ich wurde somit zur Gehilfin von K’vratoch (sein vollständiger Name war T’sac Miriskaro K’vratoch) einem muskulösen T’skrang, der der Disziplin des Schwertmeisters folgte. Bevor ich ihn kennen gelernt habe, habe ich nie viel über die Magie nachgedacht. Ich wusste, dass Magie täglich gebraucht wurde. Unser ganzes Dorf stand unter dem Einfluss der Magie; wurde durch sie zusammengehalten und geschützt. Die Kaers in denen sich Namensgeber aller Rassen zu schützen versucht hatte, wurden durch Magie geschützt und alltägliche Dinge wie Lichtkristalle waren Bestandteile der Magie, doch erst durch K’vratoch erhielt ich eine mir völlig neue Art und Weise die Welt zu betrachten. Denn er erklärte mir, dass die Magie allgegenwärtig war. Dass es nicht nur Zauber und Gegenstände magischer Art gab, sondern dass die Magie durch die ganze Welt, auch durch uns selbst hindurchfließt. Und immer wenn er davon sprach stand er auf, zog sein Schwert aus der Scheide betrachtete es einen Augenblick lang versonnen, strich sanft über die Schneide und vollführte zuerst langsam, dann immer schneller werdend komplizierte Bewegungen, die aus verschiedenen blitzschnell Paraden, Angriffe und Finten bestand. Und immer wenn ich ihn dann betrachtete, konnte ich die Magie, die von ihm ausging spüren und manchmal bildete ich mir ein, dass ich sie sogar in seinen fließenden Bewegungen sehen konnte.
Wenn abends die Mannschaft von Bord gegangen war und außer unserem Kapitän, nur noch K’vratoch und ich auf dem Schiff waren, erzählte er mir oft Geschichten über die Magie und über die Welt jenseits von Byros. Und je mehr er davon erzählte, desto größer wurde mein Wunsch diese Welt zu sehen, zu erkunden, sie verstehen zu lernen. Dann kletterte ich immer auf den Hauptmast und versuchte die Welt mit einem Blick zu erfassen; doch im Sternenlicht schien sie ganz fern zu sein, obwohl ich mitten auf ihr weilte.
Drei Jahre reiste ich mit K’vratoch und der „Blauen Seeschlange“ umher. Wir waren inzwischen gute Freunde geworden und verstanden uns fast blind. K’vratoch versuchte mir sogar den Umgang mit dem Schwert beizubringen; doch so sehr ich sein Talent auch bewunderte, so schwer fiel es mir selbst mit dem Schwert umzugehen. Ich entdeckte in jener Zeit jedoch, dass K’vratochs Versuche mir etwas beizubringen nicht ganz umsonst waren, denn obwohl ich kein Gespür für die Schwertmeisterkunst entwickelte, wuchs mein Geschick im Umgang mit anderen Tätigkeiten und auch meine Wahrnehmung wurde von Zeit zu Zeit besser. Ich lernte von K’vratoch soviel ich konnte; denn er war nicht nur ein hervorragender Schwertmeister sondern auch ein begnadeter Matrose.
Erst als er starb wurde mir klar, dass ich nicht die Zeit auf dem Schiff genossen hatte, sondern die Zeit, die ich mit ihm verbringen konnte. Ich habe nie einen engen Kontakt zu meinem Eivater gehabt und ich glaube, dass K’vratoch in dieser prägenden Zeit für mich so etwas wie ein Vater gewesen war. Nun, da er nicht mehr war, war es für mich unmöglich weiter auf dem Flussschiff zu bleiben und ich spürte wie die Sehnsucht nach Freiheit und der Herausforderung mehr von Barsaive, wie K’vratoch dieses Land genannt immer genannte hat, zu erfahren und zu erleben. In gewisser Weise war ich noch recht unerfahren was das Leben in der Welt anging. Ich kannte nur mein Dorf und die „Blaue Seeschlange“, doch wie es in der Welt oder den Städten zuging, davon hatte ich keine Ahnung. Trotzdem wollte ich mich der Welt und ihrer Magie stellen und sie mit eigenen Augen sehen.
So geschah es, das ich bei der nächsten Gelegenheit das Dorf verließ, nach Travar segelte und mein Glück dort versuchte. Zuerst war es schwer eine andere Anstellung als die eines Matrosen an Bord eines der unzähligen anderen Schiffe, die täglich in Travar anlegten zu erhalten; doch nach und nach fand ich immer wieder kleinere Jobs, die mir halfen mich über Wasser zu halten. Einem glücklichen Zufall verdanke ich es, dass mein erstaunliches Geschick einem Kauffmann auffiel, als ich ihm eine meiner Schnitzereien zum Kauf anbot.
Nach einem ausgiebigen Gespräch beschloss er mich einem seiner Bogenbaumeister als Lehrling zu übergeben und nahm mich mit in den weiß marmorierten Stadtkern von Travar. Dort wurde ich Keleb vorgestellt, der mich ohne zu fragen aufnahm und mich sofort mit einzelnen Aufgaben überhäufte. Mir wurde bald klar, dass der Kaufmann dachte eine billige Arbeitskraft an mir gefunden zu haben; doch ich hatte nicht vor den Rest meines Lebens als Arbeiter in einer Werkstatt zu verbringen. So versuchte ich mir vieles von Keleb abzugucken und einiges anderes brachte ich mir selbst bei. Dank meiner guten Wahrnehmung und meiner hohen Geschicklichkeit gelang es mir, mich innerhalb eines halben Jahres so hochzuarbeiten, dass ich nicht länger als Hilfsarbeiter eingesetzt werden konnte, da ich auf Dauer zu hohe Kosten verursachen würde.
Keleb, dem nicht entgangen war, mit welcher Zielstrebigkeit und Schnelligkeit ich gelernt hatte, hatte mich heimlich beim Ausrichten und Ausprobieren der Bögen und Armbrüste von einem magiekundigen beobachten lassen; so dass er mir kurz vor meiner Entlassung die Adresse eines seiner Freunde gab, bei dem ich den Weg des Schützen erlernen würde. Er erklärte mir, dass ich eine magische Struktur in mir trage, die nur darauf wartete gefestigt und geformt zu werden.
Sein Freund, Lakros, stellte sich als ein immer gut gelaunter, redseliger Jäger heraus, der noch dazu ein guter Schütze war. Die Arbeit mit ihm machte mir immer sehr viel Spaß, da er mir viele Freiräume ließ und mir nicht vorschrieb wie ich etwas zu erlernen hatte; sondern mir nur das Grundwissen vermittelte, so dass ich selbst den rechten Weg zu den einzelnen Talenten finden und diese nach belieben formen konnte. Auch nachdem er mir alles beigebracht hatte was er konnte, blieb ich noch ein Jahr bei ihm, da ich es genoss wieder einen guten Freund gefunden zu haben. Und ich spürte, dass das was er mir beigebracht hatte, etwas besonders war, das mich selbst verändert hatte; genauso wie ich durch K’vratoch eine neue Sicht der Welt erhalten hatte.
In meiner Zeit in Travar habe ich nicht nur viel über das Stadtleben der Menschen erfahren, sondern auch viele Gerüchte gehört, über Dämonen, die sich noch in Barsaive befinden sollen; eingeschlossen in verschütteten Kaers oder in den Gedanken anderer Namensgeber und über Adepten verschiedenster Disziplinen, die den Kampf mit den verbliebenen Dämonen aufgenommen hatten und zu Legenden geworden waren.
Nun, da ich auch ein Adept war, wurde der Wunsch die Welt zu erkunden, noch stärker. Ich teilte meine Gedanken mit Lakros und er bestärkte mich in meinem Streben. So nahm ich mein Schicksal in die eigene Hand und verließ auch Travar. Ich wandte mich der Schlange folgend nach Norden in Richtung Throal, dem Zwergenkönigreich. Denn den Geschichten nach, hat Thoral schon vor über 20 Jahren seine Tore geöffnet und ist bemüht Barsaive von den Spuren der Plage zu befreien…

~~~***~~~

Dieser Post wurde am 14.12.2006 um 19:36 Uhr von Thara editiert.
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