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Autor Thread - Seiten: -1-
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16.07.2010, 10:53 Uhr
Tjodalv

Avatar von Tjodalv
Rasse: Mensch
Disziplin: Schwertmeister
Kreis: 1

Beschreibung


Tjodalv hat blondes, schulterlanges Haar. Über seinen, in Gelb/ Lila gehaltenen Hemd, trägt er eine etwas längere Jacke in den gleichen Farben. Seine Beine werden von einer verzierten, schwarzen Lederhose bekleidet, und seine Füße stecken in staubigen und abgewetzten Schuhe, die früher einmal schwarz gewesen waren. Seine Jacke besitzt innen und außen mehrere Taschen, in denen er sein Hab und Gut aufbewahrt. Sein Schwert, trägt er rechts am Gürtel.



Hintergrundgeschichte

„Wenn du groß bist Tjodalv, wirst du, so wie ich es bin, ein erfolgreicher Händler.“ Immer wieder hörte ich diesen Satz von meinem Vater. Als Kind hatte ich auch viel Spaß, meinen Vater auf den Markt von Darranis zu begleiten, um ihn beim Ver- und Ankaufen zu beobachten. Manchmal durfte ich auch selbst ein bisschen handeln. Selbstverständlich immer nur, wenn mein Vater mit dabei stand, um größeren Schaden zu verhindern. Manchmal durfte ich sogar mit auf Reisen, wenn es nicht in zu weit entfernte Dörfer und Städte ging. Die Jahre vergingen, und wie es bei heranwachsenden Kindern nun mal so ist, verging mit der Jugend auch das Interesse am Handel. Jeden Tag das gleiche Spiel: Aufstehen, Waren verkaufen, nach Hause gehen. Kein Hauch von Abenteuer, und dabei kommen doch so viele Abenteurer der unterschiedlichen Rassen vorbei. Begabt in den unterschiedlichsten Kampfkünsten, bewandert in Magie, oder mit magischen Fähigkeiten und Kampfkünsten gleichermaßen beherrschend.
„Dass ist es, was ich machen möchte“, sagte ich zu meinem Vater.
„Schwächlich wie du bist? Du hast dein Talent für den Handel schon gezeigt, auch wenn es noch ausbaufähig ist. Du kannst einen ganz großen Namen unter den Händlern erlangen, aber als Abenteurer wirst Du als Bettler am Straßenrand enden.“ Kopfschüttelnd und ohne weitere Worte ging er weiter seiner Arbeit nach. Der Drang, endlich mal ein Abenteuer zu bestehen, wurde immer größer. So begann ich unsere Kundschaft auszufragen, wenn mein Vater nicht in der Nähe war. Eines Tages trat ein unscheinbarer Mensch vor unseren Stand. Ich kann nicht sagen was, aber irgendetwas zog mich in seinen Bann. Da mein Vater an diesem Tag wieder einmal nicht hier war, nutzte ich die Möglichkeit, und fragte den Fremden aus. Ohne darüber nachzudenken, fragte ich ihn, ob er mich nicht ausbilden würde. Er musterte mich lange von oben bis unten und sagte mir anschließend, dass er noch drei Tage hier sei und dann in den Servosdschungel gehen werde; nahe am Fuß des Donnergipfels. Da ist sein zu Hause. Wenn ich dann noch immer Interesse an einer Ausbildung habe, würde er mich zum Schwertmeister ausbilden. Ich konnte keine Nacht mehr richtig schlafen, da mir immer wieder die gleichen Gedanken durch den Kopf gingen. Soll ich mit ihm gehen, oder nicht? Ich war auf einmal doch nicht mehr so überzeugt von meinem Vorhaben, ein Abenteurer zu werden. Es war kurz vor Sonnenaufgang des letzten Tages. Noch immer war ich unschlüssig, ob ich mitgehen sollte oder nicht. Als schließlich die ersten Sonnenstrahlen den Tag einläuteten, fiel meine Entscheidung. Da mein Vater mich niemals ernst nahm, und mich immer nur als seinen Nachfolger gesehen hatte, verließ ich meine Eltern ohne Auf Wiedersehen zu sagen. So hatte ich mich also entschieden, auch wenn ich meiner Sache noch nicht hundertprozentig sicher war. Meiner Ausbildung zum Schwertmeister stand nun also nichts mehr im Weg.
Lange Zeit verbrachte ich bei meinem Meister und lernte viel. Eines Abends, wir saßen beim Essen, blickte er mich ernst an.
„Ich habe Dir nun alles beigebracht was Du wissen musst. Es ist an der Zeit, dass Du auf eigenen Füßen stehst und deine eigenen Abenteuer bestreitest. Nur so wirst Du eines Tages ein wahrer Meister werden.“ Es kam für mich allerdings nicht überraschend, da ich selbst schon gemerkt hatte, dass er mir immer weniger neues beibrachte, und auch bei meinen Ausführungen immer weniger zu beanstanden hatte. So war es also an der Zeit. Ich verbrachte die letzte Nacht bei meinem Meister, um am nächsten Morgen früh aufzustehen, und um mein neues Leben zu beginnen. Nur eine Frage beschäftigt mich noch heute: Warum hat mir mein Meister nie seinen Namen gesagt?
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